unterwegsinsachenkunstpunktde

Ab morgen gehts weiter unter: http://unterwegsinsachenkunst.de

 

 

 

flyer_ausstellung_unterwegsinsachenkunst

Sie bespielen den urbanen Raum. Verstehen sich als als Labor der Erforschung und Produktion urbaner Bewegungen.

Nun präsentiert das Institut für angewandt Raumaneignung unter dem Titel <Mythen des Alltags. Dein neue Gegenständlichkeit > eine per- und transformative Rauminstallation im Kunstraum KÖŞK im Münchner Westend.

Alltäglichkeiten? Konzeptkunst? Schräg allemal. Bis 26. März zu sehen.

nike_unterwegsinsachenkusntnike__unterwegsinsachenkunst

Heroisch steht sie im Pariser Louvre. Zwischen Göttergestalt und Mensch: die Skulptur der Siegesgöttin Nike. Und ist eines der bekanntesten Werke des Louvre. Im Gegensatz zur Mona Lisa oder der Venus von Milo blieb vieles von ihrer Geschichte trotz ihrer großen Bekanntheit im Dunkeln.

Eine spannende Dokumentation gibt’s in dieser Woche in der Arte Mediathek zu sehen. Wer waren die Bildhauer, die Nike erschufen? Zu welcher Zeit, an welchem Ort und aus welchem Grund? Gab es einen Auftraggeber? Warum wurden bis heute nur Fragmente der Skulptur entdeckt? Und welche symbolische Bedeutung hat die Marmorstatue?

Louise_Bourgeois_unterwegsinsachenkunst Denke ich an Louise Bourgeois, fällt mir als erstes ein Bild einer witzigen alten Dame mit Cola-Dose, fotografiert von Herlinde Kölbl, ein. Ihre Kunst hingegen wirkt weniger witzig.

1911 in Paris geboren, lebte Sie seit 1938 in New York. In den 50er suchen ihre fragilen Totems ein labiles Gleichgewicht. In den sechziger formt sie unbewusste Landschaften aus quellenden Körperfragmenten, mit klaffenden Wunden wie Vulven und phallischen Hügeln. Das Spätwerk bringt Kleinbühnen als Zangsbehältnisse für Neurosen, die Louise Bourgeois aus Kindheitserlebnissen mit dem Vater ableitet. Es sind innere Ansichten, intensive Aufarbeitungen der Vergangenheit, die den Großteil Ihrer Kunst bestimmen.

Das Haus der Kunst in München zeigt bis August einen durch und durch gelungenen Ausschnitt Ihres Oeuvres.: “Louise Bourgeois. Strukturen des Daseins: Die Zellen”, die im Anschluss nach Moskau, Bilbao und Humlebaek weiter zieht.
32 dieser skulpturalen Großarbeiten sind in München versammelt, so viele, wie noch nie zuvor in einer Ausstellung vereint. Großartig Raum für Raum. Beeindruckend in der Fülle.
Zur Abgrenzung Ihrer Zellen benutzte Bourgeois architektonische Elemente wie Holztüren, Fenster mit und ohne Glas oder Gitter aus Drahtgeflecht. Sie sind gefüllt mit wiederkehrenden Symbolen; Spiegel, Körperteile aus rosafarbenen Marmor, Holzkugeln, Spinnen oder Tapisseriefragmenten – geheimnisvoll und tiefgründig.
Zur Ausstellung gibt es einen umfassenden Katalog, herausgegeben von Julienne Lorz und mit Beiträgen von Bart De Baere, Lynne Cooke, Kate Fowle, Jerry Gorovoy, Julienne Lorz, Griselda Pollock, Dionea Rocha Watt, Nancy Spector und Ulrich Wilkes.  Außerdem gibt es einen lebendigen Audioguide, gefüllt mit zahlreichen Hintergrundinformation, der darüber hinaus auch als kostenfreie App zur Verfügung steht.
 Seit langer Zeit mal wieder eine Werkschau im Haus der Kunst, in die ich öfter vorbei sehen werde. Beeindruckend.

artist_unterwegsinsachenkunst

museumstag_unterwegsinsachenkunstEs ist soweit!! Die neue Social Media Aktion zum Internationalen Museumstag am 17. Mai 2015 startet und heißt ‪#‎MuseumSound‬. Das Motto „MUSEUM. GESELLSCHAFT. ZUKUNFT.“ soll dabei akustisch erlebbar werden. Wie klingt Museum? Welche Geräusche machen die Exponate? Was haben Museen und Museumsbesucher zu sagen? Die Ergebnisse können vielfältig sein. Neben Soundfiles ist natürlich auch Video im Rennen. Die Aktion fordert auf kreativ zu werden – also ran an die Tasten!

Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 293 Followern an

%d Bloggern gefällt das: