schatz_halt_doch_mal_kurz_unterwegsinsachenkunst

Männer tragen eigentlich keine Handtaschen. Es sei denn, sie bekommen eine in die Hand gedrückt, mit den Worten: “Schatz, halt doch mal kurz.” Manchen verleiht das sogar jede Menge Sexappeal. Wie diesem Herren, mit roter Birkin Bag – eingefangen und festgehalten in den Fünf Höfen in München.

hero_munich_tasche_verlosung_unterwegsinsachenkunst

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Darf ich vorstellen: Ludwig II.  Oder doch nicht? Pünktlich zum Wien’n Start heute, hier in München verlose ich eine Baumwoll-Tasche des Münchner Labels  HERO-Munich.  Ein wahres Raumwunder  und wunderbar stabil. Ursprünglich als Kunst-Projekt gestartet, haben sie ihre Idee auf den urbanen Raum erweitert. HERO-Munich verfolgt eine klare Linie: eine Hommage an Persönlichkeiten, “Helden” die Spuren im Raum München hinterlassen haben. Doch was wirklich dahinter steht, verrät der Barcode. Den Barcode kann jeder einfach über einen Barcodereader* (Buchstaben-Barcodereader) des Smartphones herausfinden.  Am Ende der Wies`n wird verlost – ganz klassisch, old school mit “Lostopf” und per Hand. Übrigens: derzeit gibt’s in einigen Münchner Lokalen sogar kostenlose Postkarten zu ergattern.

Was ihr tun müsst, um am Gewinnspiel teilzunehmen:

Hinterlasst mir bis zum Wiesn-Ende, Sonntag, 05. Oktober 2014 einfach einen Kommentar auf meinem Blog (Facebook oder Instragam-Kommentare werden im Gewinnspiel nicht berücksichtig).

Der Gewinner wird per Zufallsauswahl -Lostopfverfahren- bestimmt und spätestens innerhalb von drei Tagen nach dem 05. Oktober 2014 unter der angegebenen E-Mail-Adresse informiert.

Eine Mehrfachteilnahme ist ausgeschlossen ebenso der Rechtsweg. Die Verlosung wurde unentgeltlich zur Verfügung gestellt und kann nicht bar ausgezahlt werden.

Bitte gebt auf jeden Fall eine gültige Email-Adress an (im dafür vorgesehen Kommentar-Formular-Feld), damit ich den oder die Glückliche/n im Falle eines Gewinnes erreichen kann.

Eure E-Mail-Adressen werden nicht an dritte weitergegeben. Der Gewinner wird anschließend zufällig ermittelt und per E-Mail benachrichtigt, sowie hier im Blog veröffentlicht (sofern Ihr keine Veröffentlichung wünscht, gebt es bitte an).

Also, ich freue mich auf eure Kommentare! Und schaut doch auf jeden Fall auch noch bei HERO-Munich im Shop vorbei – es lohnt sich, obendrein werden demnächst neue spannende Projekte veröffentlicht.

Dan_Flavin_I_unterwegsinsachenkunstDan_Flavin_II_unterwegsinsachenkunst

Ein Raum mit Leuchtstoffröhren: Rot, Gelb, Blau, Grün. Dan Flavin (1933 – 1996) der Künstler. Er entwickelte seine raumgreifende Lichtinstallation UNTITLED (FOR KSENIJA) 1994 zur Eröffnung des Kunstbaus, den der Architekt Uwe Kiessler zum Ausstellungsraum gestaltet hatte. Heiner und Philippa Friedrich, New York, schenkten dem Lenbachhaus die Arbeit im Andenken an ihre Eltern Erika und Harald Friedrich und Dominique und John de Menil.

Flavin gehört zu den bedeutendsten Vertretern der Minimal Art. Der wesentliche Ansatz dieser Kunstrichtung liegt in einer radikalen Reduzierung der bildnerischen Mittel auf die objektiven Gegebenheiten einfacher Formstrukturen. Diese werden unter Ausschaltung aller handschriftlichen Gestaltungsmerkmale nach industriellen Normen gefertigt. In den vier Lichtlinien greift Flavin die spezifischen architektonischen Gegebenheiten des Kunstbaus auf und betont die charakteristische Krümmung des langgestreckten, ca. 110 m langen Raumes. Das farbige Licht erzeugt intensive Farbreflexionen und geht mit dem Raum eine atmosphärische Verbindung ein.

Noch zu sehen bis zum 7. September 2014

thomas_ruff_fuenf_hoefe_unterwegsinsachenkunstIn den FÜNF HÖFEN in München, läuft man schnell vorüber, über die Bodenplatten des Künstlers Thomas Ruff. Fast unscheinbar kommen sie daher.  Ruff zählt seit Anfang der 80er Jahren zu den international bedeutenden deutschen Fotokünstlern. Die Zwölf Bodenplatten in den Passagen der FÜNF HÖFE zieren Fotoarbeiten des Künstlers, die mit Hilfe von Lasertechnik bedruckt worden sind. Bei den Bildern scheint es den Besuchern so, als schwebten sie über Landschaften und Städten. Die Fotos zeigen Luftaufnahmen unberührter Natur, ein Dorf, das Kreuzviertel in München oder das Straßennetz von Manhattan. Übrigens: gut zu sehen aus dem Café Kunsthalle.

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katharina_grosse_II_graz_unterwegsinsachenkunstSie sprengt mit gesprayten und gepinselten abstrakten Farbwelten die Grenzen der Leinwand, erobert ganze Räume. Derzeit im Kunsthaus Graz. Eine riesige gefaltete Schaumstoffmatte erstreckt sich über das ganze Obergeschoss des Kunstmuseums. <Wer, ich? Wen, Du?> Dazwischen hat Grosse eine kleine Zeichnung von Rembrandt “Bärtiger Greis, seitwärts niederblickend” platziert – unscheinbar in einem schwarzen Rahmen an der anthrazitfarbenen Wand zwischen zwei Feuermeldern.

 

Johannes_kahrs_unterwegsinsachenkunst

Es gibt Künstler, die ziehen einen in den Bann, ohne dass man sie vorher real gesehen. Johannes Kahrs gehört zu denen. Er malt nach Fotos. Seine Bilder zeigen Gesichter, Gesten, Körperhaltungen mit all seinen verletzlichen Facetten – schutzlos, maskenlos – treffend. In Nürnberg war er zu sehen bis Ende Juni – leider verpasst, vielleicht beim nächsten mal. Fantastisch.

 
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